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Eine Herzensstimme für Familien

14.12.2015

Zugegeben, wir sind Fans von ihr. Charleen White hatte sich auch in unsere Herzen gesungen, als wir sie zum ersten Mal bei einer ‚Matinee für Herzen‘ in Bad Oeynhausen live erleben durften. Seit acht Jahren gelingt es der charmanten Künstlerin unserer Region, ambitionierte Tänzer/innen und ehrenamtliche Helfer dafür zu gewinnen, eine fantastische Bühnenshow im glanzvollen GOP Varieté-Theater im Kaiserpalais auf die Beine zu stellen. Der Erlös aus den Eintrittsgeldern geht zu hundert Prozent an das Ronald McDonald Haus, ein Projekt, das wir ebenfalls seit Langem unterstützen. Es bietet Eltern, deren Kinder im Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen behandelt werden, ein Zuhause auf Zeit.
Auch in diesem Jahr verzichtet KÖRBER auf Weihnachtsgeschenke im geschäftlichen Miteinander. Stattdessen beschenken wir erneut das Ronald McDonald Haus mit einer Spende.



 


So viel Herzlichkeit steckt an!


Charleen White und ihre großartige Crew brachten mit ihrer Matinee in diesem Herbst sage und schreibe 6.000,- € zusammen. „Das ist bis jetzt die Höchstsumme“, erklärte uns die Initiatorin und Organisatorin: „Wir sind richtig stolz darauf.“ Zurecht, finden wir. Und haben jetzt einmal nachgefragt:


Frau White, die ‚Matinee für Herzen‘ war Ihre Idee, wie kam das?
Charleen White: Ehrlich gesagt kannte ich das Ronald McDonald Haus gar nicht, als ich angerufen und gefragt wurde, ob ich auf einem Sommerfest singen würde. Das war im Jahr 2006; in diesem Sommer lernte ich die Hausleiterin Stefanie Kruse kennen und lieben. Ihre Herzlichkeit und ihre Begeisterung haben mich sofort angesteckt, ich wollte unbedingt helfen, vor allem langfristig. Also habe ich überlegt: Was kann ich tun? Und dachte schließlich: Nutze dein Talent, das deines Bruders und deiner Freunde und mach‘ eine Show. Mal schauen, was passiert!


Seither ist sehr viel passiert. Ihre Matinee ist ein Riesenerfolg, der auch das Ronald McDonald Haus populärer gemacht hat.
Sie hat sicherlich geholfen. Nach jeder Matinee spenden Menschen oder Unternehmen am Ort spontan großzügige Summen. Ob wir das Haus populärer gemacht haben, weiß ich nicht. Es gibt so viele, die sich ehrenamtlich einsetzen oder spenden. Ihnen allen hat das Haus seinen Erfolg zu verdanken. Ich selbst singe, organisiere und koordiniere die Show, aber allein hätte ich das Ganze natürlich nicht wuppen können. Ohne die vielen Tänzer aus unserer und anderen Tanzschulen wäre das beispielsweise gar nicht möglich. Sie machen die Choreos, trainieren lange dafür und kümmern sich sogar um ihre Bühnenoutfits. Sie alle verdienen ganz viel Anerkennung. Ich bin eigentlich nur die Stimme der Matinee.


Das klingt sehr bescheiden. Immerhin ist es Ihnen gelungen, die Geschäftsleitung des GOP von Anfang an mit ins Boot zu holen.
Ja, ich rief damals die Direktorin Martina Theel an und war total überrascht, dass sie sofort zusagte. Sie steht bis heute voll und ganz dahinter. Das hat uns alle angespornt, die Show so perfekt wie möglich zu machen. Seit Jahren sind wir komplett ausverkauft. Das liegt ganz sicher auch an der Unterstützung durch das GOP und am tollen Ambiente des Theaters.


Sie betonen (auch wenn Sie im GOP auf der Bühne stehen), wie wichtig Ihnen Ihre Familie ist. Ist sie der Motor für Ihr Engagement?
Auf jeden Fall. Ich bin ein großer Familienmensch. Meine Familie war und ist immer für mich da. Dazu gehört inzwischen auch mein Freund, der als Tänzer meine Leidenschaft und Hobbies teilt. Ihre Liebe gibt mir Kraft. Und daher möchte ich auch, dass Familien mit schwer kranken Kindern in der Zeit, die sie im Ronald McDonald Haus leben, so sorgenfrei, wie es unter diesen Umständen eben möglich ist, leben können.


Sie wünschen sich, dass Menschen rücksichtsvoll miteinander umgehen und bereit sind, Verantwortung für andere zu übernehmen. Warum ist Ihnen das wichtig?
Vermutlich habe ich so ein kleines Helfersyndrom, wie die meisten Menschen, die im Gesundheitsbereich arbeiten. (Ich bin gelernte Physiotherapeutin und bilde mich gerade in Osteopathie weiter). Sonst würde es mir nicht so viel Spaß machen, die Matinee zu organisieren. Denn auch wenn ich es liebe zu singen und zu tanzen, kostet das natürlich viel Zeit und Energie. Damit ich mich nun erst einmal auf mein Studium konzentrieren kann, habe ich die Tanzschuhe vorrübergehend an den Nagel gehängt. Singen werde ich allerdings weiterhin! Eine neunte und zehnte Matinee sind schon geplant. 


Wir werden dabei sein! Ihnen und allen, die das Ronald McDonald Haus am Leben erhalten, wünschen wir weiterhin so viel Herzblut, Erfolg und glückliche Festtage. Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?
Schnee! Und natürlich Zeit mit meiner Familie. 


Liebe Charleen White, vielen Dank für das Gespräch.


Wir wünschen nun auch unseren Kunden und Geschäftsfreunden ein erholsames und harmonisches Weihnachtsfest im Kreis ihrer Lieben.


Vielleicht nehmen Sie sich noch einen Moment Zeit und genießen einen Ausschnitt aus dem Repertoire von Charleen White. Reinklicken lohnt sich.

Fotos: Clyde White
Text: www.reintextur.de

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